22 April, 2019
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Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter an der Grund- und Oberschule Bispingen im Einsatz

Die Spezialisten für blutende Nasen und verstauchte Knöchel

An bundesdeutschen Schulen ereignen sich jedes Jahr mehr als eine Million Schulunfälle. Oft sind die ersten Minuten entscheidend für den Erfolg der Hilfeleistung. An der Grund- und Oberschule Bispingen helfen seit diesem Schulhalbjahr Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter, die Folgen dieser Unfälle zu vermindern. Um die Sicherheit an ihrer Schule zu verbessern, hat die Schule Bispingen in Zusammenarbeit mit dem Jugendrotkreuz (JRK) einen Schulsanitätsdienst ins Leben gerufen. Für den offiziellen Startschuss kamen zusammen: die aktiven Schulsanitäter und –sanitäterinnen, die Leiterin des Schulsanitätsdienstes Annika Köller, Iris Janiesch-Kastrau vom DRK-Kreisverband sowie Holger Bockelmann, der Vorsitzende des Fördervereins der Schule.

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Schon seit einem Jahr gibt es die Schulsanitätsdienst-AG an der Bispinger Schule. Freiwillig bleiben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer montags nachmittags in der Schule, um die Grundlagen der Ersten Hilfe zu erlernen.

„In der Zeit haben die Kinder und Jugendlichen von Annika Köller eine solide Grundausbildung bekommen, die sie auf den Einsatz in Pausen und bei Schulveranstaltungen vorbereitet hat. Für unsere Schule bedeutet das einen Zuwachs an Sicherheit“, so Schulleiterin Iris Wagner.

Da der Förderverein den Schulsanitätsdienst finanziell bei der Anschaffung von T-Shirts, Westen, Decken und Einsatztaschen unterstützt hatte, konnte nun mit Beginn des neuen Schulhalbjahres der Einsatz der schulischen Ersthelfer beginnen.

An der Schule Bispingen sind aktuell 22 Schülerinnen und Schüler bereit, im Falle eines (Un-) Falles sofort Erste Hilfe zu leisten.

AG-Leiterin Annika Köller, die als Notfallsanitäterin beim DRK tätig ist, ergänzt: „Damit wird aber nicht nur die Sicherheit erhöht. Auch für die Schülerinnen und Schüler bietet dieses Projekt eine tolle Chance, schließlich übernehmen sie hier Verantwortung und lernen, damit umzugehen.“

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Die „Schulsanis“ kümmern sich nicht nur um die Wartung und Pflege der Materialien und versuchen, Gefahrenpotentiale zu verringern, sondern sie vertiefen und erweitern ihr Wissen um die Erste Hilfe ständig. In den Pausen sieht man sie mit ihrer roten Sanitätstasche, mit ihren T-Shirts und mit gelben Westen über den Schulhof „patrouillieren“. Natürlich immer mit einem offenen Auge für brenzlige Situationen. Den Schülerinnen und Schülern macht es Spaß und die Schule profitiert von der Erhöhung der Sicherheit, die dieses vom Jugendrotkreuz initiierte Projekt bedeutet.

Foto:

(unten, v.l.n.r.:)

Holger Bockelmann, Jolina Thomasz, Iris Wagner, Lara Wunsch, Björn Bode, Lubaya Lück, Mara Rinke, Erik Adamczewski, Julius Hartig, Julian Wandtke, Felix Runge, Marcel Derr, Nick Greier, Panagiotis Liogas, Annika Köller, Iris Janiesch-Kastrau

(oben, v.l.n.r.:)

Eileen Pinter Zoè Mae Goppold, Maya Laven, Anna Oldenburg, Marie Mittelstaedt