Vorlesetag an der Schule Bispingen

Am vergangenen Freitag fand Deutschlands größtes Vorlesefest seit 2004 statt und auch die Schule Bispingen nahm am Bundesweiten Vorlesetag teil. Dieser, von der Stiftung Lesen, der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Deutschen Bahn Stiftung initiierte „Tag des Vorlesens“, will ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Vorlesen im Elternhaus setzen und so auf die wichtige Bedeutung des Lesens aufmerksam machen. In der Schule Bispingen stellte das Grundschulkollegium um Frau Eckeberg und Herrn Fleßner erneut einen vielfältigen Stationsbetrieb zusammen. Die Grundschülerinnen und Grundschüler der 1. bis 4. Klassen konnten sich aus vier Bereichen verschiedene Aktionen aussuchen, die mit dem Thema „Vorlesen“ eng verknüpft waren. Besonders beliebt waren die Bilderbuchkinos sowie das Vorlesen an besonderen Orten wie die Geschichte von Pumuckl im Werkraum, welche durch Siebtklässler vorgelesen wurde. Nach dem Stationsdurchlauf haben sich alle Klasse angeregt über ihre Erlebnisse am Projekttag ausgetauscht und es zeigte sich durchgängig die Erkenntnis: Kinder lieben es vorgelesen zu bekommen.

Christian Fleßner

Fachbereich Deutsch

Der Deutschunterricht an der Grund- und Oberschule Bispingen leistet einen entscheidenden Beitrag zur sprachlichen, literarischen und medialen Bildung der Schülerinnen und Schüler. Die Vielfalt der modernen Kommunikationswelten macht es unumgänglich sich frühzeitig mit den mündlichen und schriftlichen Kommunikationsmöglichkeiten auseinanderzusetzen. Dazu gibt es im Fach Deutsch vier verschiedene Kernkompetenzen, die im Unterricht schwerpunktmäßig zum Tragen kommen. Dazu zählen die Bereiche „Sprechen und Zuhören“, „Schreiben“, „Lesen – mit Texten und Medien umgehen“ sowie „Sprache und Sprachgebrauch untersuchen“.

Bereits in der Grundschule bietet unsere Schule einige Angebote, die über den „normalen“ Deutschunterricht hinaus gehen. So haben wir eine große und eine kleine Schülerbücherei zur Förderung des Lesens verbunden mit einer „Antolinlizenz“ zur Steigerung der Lesemotivation und greifen oftmals auf Lesepaten durch ältere Schülerinnen und Schüler zurück. In der Weihnachtszeit besucht die Grundschule stets ein Märchenerzähler, durch den die Kinder in Kontakt mit internationaler (Märchen-)Literatur kommen. Passend dazu gibt es seit dem Schuljahr 2013/2014 einen Tag des (Vor-)Lesens, an dem die gesamte Grundschule sich einen Tag lang intensiv mit dem Lesen auf vielfältige Art und Weise beschäftigt. Somit möchten wir als Schule schon möglichst früh Lesefreude und Leseinteresse wecken und fördern. Literarische Texte ermöglichen dabei den Kindern Einblicke in Grundmuster menschlicher Erfahrungen und eröffnen Zugang zu verschiedenen Weltsichten und ästhetischen Vorstellungen. Die Fähigkeit zur Empathie entwickeln sie parallel dazu in der produktiven Auseinandersetzung mit literarischen Texten.

In der Sekundarstufe I bietet der Deutschunterricht im Anschluss an die Grundschulzeit methodische Instrumentatrien an, um Texte zu untersuchen, zu verstehen und zu schreiben. Er zielt damit auf eine umfassende Förderung der allgemeinen Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler, damit sie im Alltag Texte in einem kommunikativen Prozess verstehen, nutzen und reflektieren.[1]



Vgl.: Niedersächsisches Kultusministerium (2006):Kerncurriculum für die Grundschule Schuljahrgänge 1-4.