Inklusion in der Schule Bispingen

Schülerinnen und Schüler mit festgestelltem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung können  an der Grund- und Oberschule Bispingen zieldifferent unterrichtet werden. 

Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt "Lernen" werden nach den Zielvorgaben der Förderschule Schwerpunkt Lernen unterrichtet und dementsprechend benotet.

Die inklusive Beschulung wird mit einer bestimmten Anzahl an Förderschullehrerstunden pro Kind unterstützt.

Ziele

Die sonderpädagogische Grundversorgung hat zum Ziel, möglichst alle Kinder in der Regelschule gemeinsam zu unterrichten und zu fördern.

Alle Kinder sollen entsprechend ihren individuellen Voraussetzungen erforderliche Hilfen und Unterstützung erfahren.

Mit der sonderpädagogischen Grundversorgung sollen die bereits vorhandenen Möglichkeiten ausgebaut und weiterentwickelt werden, um mehr gemeinsamen Unterricht und eine frühzeitige vorsorgliche Förderung der Kinder zu ermöglichen.

Aufgabenbereiche

Voraussetzung für die erfolgreiche Arbeit im Bereich der Inklusion ist eine enge Zusammenarbeit der - und Oberschullehrkräfte und Förderschullehrkräfte, um eine individuelle Förderung zu ermöglichen. Auf dieser Grundlage ergeben sich folgende Aufgabenbereiche:

 

  1. Sonderpädagogische Diagnostik
  2. Innere und äußere Differenzierung sowohl im gemeinsamen Unterricht als auch im Einzel- und Kleingruppenunterricht für Kinder, die individuell auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Unterstützung benötigen.
  3. Erstellung von Förderplänen für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf
  4. Beratungsgespräche mit Lehrkräften, Eltern und Schülerinnen und Schülern
  5. Erarbeitung von Fördermaßnahmen bei zieldifferenter Beschulung
  6. Unterstützung bei Einleitung des Verfahrens zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs

Inklusion im Niedersächsischen Schulgesetz

§ 4
Inklusive Schule

(1) 1Die öffentlichen Schulen ermöglichen allen Schülerinnen und Schülern einen barrierefreien und gleichberechtigten Zugang und sind damit inklusive Schulen. 2Welche Schulform die Schülerinnen und Schüler besuchen, entscheiden die Erziehungsberechtigten (§ 59 Abs. 1 Satz 1).

(2) 1In den öffentlichen Schulen werden Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderung gemeinsam erzogen und unterrichtet. 2Schülerinnen und Schüler, die wegen einer bestehenden oder drohenden Behinderung auf sonderpädagogische Unterstützung angewiesen sind, werden durch wirksame individuell angepasste Maßnahmen unterstützt; die Leistungsanforderungen können von denen der besuchten Schule abweichen. 3Ein Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung kann in den Förderschwerpunkten Lernen, emotionale und soziale Entwicklung, Sprache, geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Sehen und Hören festgestellt werden.

Niedersächsisches Schulgesetz (NSchG), zuletzt geändert am 03.05.2016